Prämie "Initiative Inklusion"

Über das Bund-Länder-Programm „Initiative Inklusion“ wurden seit Dezember 2011 auf Bundesebene Mittel der Ausgleichsabgabe zur Verfügung gestellt, um die Ausbildungs- und Beschäftigungssituation schwerbehinderter und gleichgestellter behinderter Menschen zu verbessern.

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration stellt nach Ausschöpfung der Bundesmittel auch über 2015 hinaus Mittel der Ausgleichsabgabe zur Verfügung. 

In Bayern sollen hierdurch bis zum 31.12.2018 ca. 270 zusätzliche Ausbildungsplätze für schwerbehinderte junge Menschen in Betrieben und Dienststellen des allgemeinen Arbeitsmarktes entstehen. 

Inhalt:
Für jeden neu geschaffenen Ausbildungsplatz kann der Arbeitgeber bis zu 10.000 Euro erhalten. Dies gilt auch für die erstmalige Besetzung eines bereits bestehenden Ausbildungsplatzes mit einem schwerbehinderten oder gleichgestellten behinderten jungen Menschen.
Gefördert werden nur Ausbildungsverhältnisse, die im Zeitraum ab Inkrafttreten der Förderrichtlinie bis einschließlich 2018 beginnen.

Primär werden Ausbildungsverhältnisse bei Arbeitgebern des allgemeinen Arbeitsmarktes gefördert, wozu auch rein betrieblich durchgeführte Sonderausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz - BBiG (§ 66 BBiG) und der Handwerksordnung - HwO (§ 42m HwO) sowie Ausbildungen in Integrationsunternehmen nach dem Sozialgesetzbuch Neuntes Buch - SGB IX (§ 132 ff. SGB IX) zählen. Die Prämie ergänzt die Regelleistungen der Arbeitsverwaltung.

Zusätzlich bietet das bayerische Arbeitsmarktprogramm "Chancen schaffen III" interessierten Betrieben die Möglichkeit einer Begleitung der Ausbildung durch den IFD. Damit soll die Nachhaltigkeit der Maßnahmen wesentlich erhöht werden. Im Fokus steht der Bedarf der Ausbildungsbetriebe nach intensiver Beratung und Begleitung im Umgang mit schwerbehinderten Auszubildenden. Die IFD gewährleisten im Auftrag des Integrationsamtes eine kontinuierliche Begleitung vom Beginn bis zum Abschluss der Ausbildung und gegebenenfalls bis zur Übernahme in ein sich anschließendes Beschäftigungsverhältnis.

Verfahren:
Die Förderung ist  vor Beginn  eines Ausbildungsverhältnisses beim regional zuständigen Integrationsamt zu beantragen.

Betriebe, die schwerbehinderte Auszubildende suchen, können sich an die örtlich zuständige Agentur für Arbeit wenden.

Antragsformular

Förderantrag
 

Kontakt    

Oberbayern

Frau Schröcker
E-Mail: Sieglinde.Schroecker@zbfs.bayern.de
Telefon: 089 18966-2575

Niederbayern

Herr Eberl
E-Mail: Franz.Eberl@zbfs.bayern.de
Telefon: 0871 829-477

Oberpfalz

Frau Müller
E-Mail: Sabine.Mueller1@zbfs.bayern.de
Telefon: 0941 7809-4707

Oberfranken

Frau Bernhardt
E-Mail: Marina.Bernhardt@zbfs.bayern.de
Telefon: 0921 605-2806

Herr Schumann
E-Mail: Dag.Schumann@zbfs.bayern.de
Telefon: 0921 605-2805

Mittelfranken

Herr Meitzen
E-Mail: Walter.Meitzen@zbfs.bayern.de
Telefon: 0911 928-2515

Unterfranken

Herr Fella
E-Mail: Wolfgang.Fella@zbfs.bayern.de
Telefon: 0931 4107-280

Schwaben

Kreise: AIC
Städte: A
Frau Hegele
E-Mail: Karola.Hegele@zbfs.bayern.de
Telefon: 0821 5709-3011

Kreise: OA, LI
Städte: KE
Frau Gemmersdörfer
E-Mail: Anja.Gemmersdörfer@zbfs.bayern.de
Telefon: 0821 5709-3022

Kreise: DLG, DON
Herr Christ
E-Mail: Franz.Christ@zbfs.bayern.de
Telefon: 0821 5709-3008

Kreise: OAL
Städte: KF
Herr Elbl
E-Mail: Erwin.Elbl@zbfs.bayern.de
Telefon: 0821 5709-3010

Kreise: A, MN
Städte: MM
Frau Pecher
E-Mail: Ursula.Pecher@zbfs.bayern.de
Telefon: 0821 5709-3025

Kreise: GZ, NU
Frau Schweigert
E-Mail: Heidi.Schweigert@zbfs.bayern.de
Telefon: 0821 5709-3006

  

Quellenabkürzungen:
BIH: Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen
BMAS: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Ein schwerbehinderter junger Mann arbeitet in einem Betrieb an einer Maschine.
Landesamt
Logo des Zentrum Bayern Familie und Soziales
Flyer "Inklusion im Arbeitsleben"

Eine Beschreibung der Ziele und Handlungsfelder des Bund-Länder-Programms "Initiative Inklusion" (Stand Juli 2012)

Download des Flyers