Die Kraftfahrzeughilfe zum Erreichen des Arbeitsplatzes

Das Integrationsamt kann schwerbehinderten Selbständigen und Beamten zum Erreichen des Arbeitsplatzes Zuschüsse gewähren

  • für die Beschaffung eines Kraftfahrzeugs,
  • für die behinderungsbedingte Zusatzausstattung und
  • zur Erlangung der Fahrerlaubnis (Führerschein).

Daneben können in besonderen Härtefällen z.B. auch die Kosten für die Taxi-Benutzung, die Inanspruchnahme von Beförderungsdiensten oder die Reparatur des Kraftfahrzeugs bezuschusst werden.

Für Arbeitnehmer sind vorrangig die Rehabilitations-Träger zuständig. Wenn Sie jedoch weniger als 15 Jahre Mitglied der Rentenversicherung sind, ist regelmäßig die Arbeitsagentur für die Kfz-Hilfe zuständig. Bei über 15 Jahren müssen Sie sich regelmäßig an den Träger Ihrer Rentenversicherung wenden.

Voraussetzungen:

  • Ihre Eingliederung in das Arbeitsleben stößt unter Berücksichtigung von Art oder Schwere der Behinderung auf besondere Schwierigkeiten und die Leistung ist geeignet, die berufliche Eingliederung zu ermöglichen, zu erleichtern oder zu sichern.
  • Sie müssen schwerbehindert oder einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt sein, mit mindestens 15 Stunden wöchentlich beschäftigt werden und das tarifliche bzw. ortsübliche Entgelt erhalten.
  • Sie müssen infolge ihrer Behinderung nicht nur vorübergehend auf die Benutzung eines Kraftfahrzeuges angewiesen sein, um ihren Arbeitsort zu erreichen. Sie müssen ein Kfz führen können oder es muss gewährleistet sein, dass ein Dritter das Kfz für sie führt.

Fristen: Der Antrag muss vor Beschaffung des Kraftfahrzeugs beim Integrationsamt gestellt und die Genehmigung abgewartet werden.

Unterlagen: Das Integrationsamt benötigt von Ihnen folgende Unterlagen:

  • vollständig ausgefülltes Antragsformular,
  • Kopie des Schwerbehindertenausweises,
  • Kopie des Feststellungsbescheids des Versorgungsamts,
  • Kostenvoranschläge,
  • Bewertung des zur Zeit genutzten Kraftfahrzeugs und
  • Einkommensnachweis (12 Monate vor Antragstellung).

Rechtsgrundlagen:
§ 102 Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe b Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX)
§ 20 Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV) 
§ 1 Kraftfahrzeughilfe-Verordnung (KfzHV)
 

Antragsformular

Förderantrag
 

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Telefon: 089 18966-2587

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Herr Wimmer
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E-Mail: Petra.Nellen@zbfs.bayern.de
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E-Mail: Marina.Bernhardt@zbfs.bayern.de
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E-Mail: Heidi.Schweigert@zbfs.bayern.de
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Quellenabkürzungen
BIH: Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen
ADAC: Allgemeiner Deutscher Automobil Club

Ein schwerbehinderter junger Mann arbeitet in einem Betrieb an einer Maschine.
Landesamt
Logo des Zentrum Bayern Familie und Soziales
Serie: Das 1x1 der Förderung

Kraftfahrzeughilfe für schwerbehinderte Menschen im Beruf

Förderleistungen

Datenbank: Arbeit und Behinderung

REHADAT - talentplus - Praxisbeispiele zur

Kraftfahrzeughilfe