Newsletter - Dezember 2025

Liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters,

den Jahreswechsel möchte ich als Leiter des Inklusionsamtes Bayern nutzen, um ein paar persönliche Worte an Sie zu richten. Ein neues Jahr bringt auch immer wieder Veränderungen mit sich – ganz abgesehen von der Jahreszahl.

2026 stehen die Wahlen der Interessensvertretungen an, sodass viele erfahrene Vertrauenspersonen für schwerbehinderte Menschen den Staffelstab an ihre Nachfolger weiterreichen werden – und das oft nach jahre- oder gar jahrzehntelangem unermüdlichen Einsatz für betriebliche Inklusion. Was erreicht wurde, ist bemerkenswert. Was noch erreicht wird, ist bestimmt genauso faszinierend.

Auch die „Initiative Inklusion“ – ein besonderes Programm, welches 2011 vom Bund ins Leben gerufen wurde – bekommt einen Nachfolger: das Modellprojekt „Inklusionsimpuls Bayern“.  Mehr dazu erfahren Sie in unserer untenstehenden Meldung.

Im Inklusionsamt wird sich ebenfalls etwas verändern. Zum Beginn des neuen Jahres werde ich mich neuen Herausforderungen innerhalb des ZBFS widmen. Doch keine Sorge! Ich kümmere mich selbstverständlich weiterhin um die Belange der betrieblichen Inklusion, bis meine Nachfolge geklärt ist. An wen ich den Staffelstab weiterreichen werde? Das steht noch nicht fest. Mit unserem Newsletter halten wir Sie darüber auf dem Laufenden.

Bis dahin möchte ich im Namen des gesamten Inklusionsamtes unsere Wertschätzung für Ihr außerordentliches Engagement ausdrücken. 

Weißenberger

Danke für die
vertrauensvolle Zusammenarbeit!

Ihnen ein schönes Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch in ein glückliches und gesundes neues Jahr 2026.

Ihr Christian Weißenberger
Leiter des Inklusionsamtes Bayern

 


Guter Vorsatz fürs neue Jahr? Mehr Inklusion!

Personen in einer SchulungssituationSie wollen in Ihrem Betrieb ein Zeichen für eine inklusive Arbeitswelt setzen? In den Kursen des Inklusionsamtes bekommen Sie durch praxisnahe Inhalte, kompetente Referenten und wertvollen Erfahrungsaustausch das nötige Handwerkszeug dafür.

Gleich im Januar nimmt das Kursjahr 2026 volle Fahrt auf und Sie können sich auf viele spannende Themen freuen. Stärken Sie zum Beispiel Ihre Handlungssicherheit im Umgang mit Inklusionsvereinbarungen. Erweitern Sie in unserem Aufbaukurs Ihr Wissen als etablierte Vertrauensperson von schwerbehinderten Menschen. Verfeinern Sie Ihre Kompetenzen, wenn es darum geht ein inklusives Miteinander zu fördern.

Es sind noch Plätze frei. Wo? Das können Sie hier sehen: www.kurse-inklusionsamt-bayern.de/kurse2026

Nutzen Sie jetzt die Chance und melden Sie sich an!


Modellprojekt "Inklusionsimpuls Bayern"

ImpulsZum Jahresbeginn 2026 startet in Bayern das neue Modellprojekt "Inklusionsimpuls Bayern". Mit dem Inklusionsimpuls soll die aktuelle Beschäftigungssituation von schwerbehinderten Menschen verbessert werden. Das Modellprojekt ist bis Ende 2029 befristetet. 

Arbeitgeber, die zusätzliche Arbeits- oder Ausbildungsplätze für schwerbehinderte Menschen schaffen, können in Abhängigkeit vom Grad der Behinderung eine Prämie von bis zu 18.000,- Euro erhalten.

Prämiert wird die zusätzliche Schaffung eines:

  • Ausbildungsplatzes für schwerbehinderte Menschen
  • Arbeitsplatzes für schwerbehinderte ältere Menschen (ab 50)
  • Arbeitsplatzes für langzeitarbeitslose schwerbehinderte Menschen (altersunabhängig)
  • Arbeitsplatzes für Beschäftigte aus einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen

Weitere Informationen zu dem neuen Modellprojekt finden Sie demnächst auf unserer Seite.

Das seit Dezember 2011 bestehende Sonderprogramm "Initiative Inklusion" wird mit Beginn des Modellprojekts "Inklusionsimpuls Bayern" eingestellt.


Aussteller werden auf der 1. Inklusiven JobMesse in Mittelfranken

Personen im Gespräch

Finden Sie Ihre neuen Arbeits- und Fachkräfte auf der inklusiven JobMesse in 2026!

Sie sind vom Fach- und Arbeitskräftemangel betroffen? Die inklusive JobMesse 2026 am Freitag, 10. Juli 2026, im Stadion der SpVgg Greuther Fürth bietet Ihnen die ideale Plattform, um motivierte Bewerber zu treffen.

Sie sind ein Arbeitgeber des regulären Arbeitsmarkts mit Arbeitsstätte in der Region Mittelfranken? Sie sind offen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung? Dann nutzen Sie diese Chance, um einen neuen Bewerberkreis kennenzulernen. Geplant sind auf der JobMesse u.a. Job-Speed-Dating, Workshops, Berater-Lounges und ein Rahmenprogramm durch die SpVgg Greuther Fürth.

Ihr Nutzen als Aussteller:

  • Öffentlichkeitswirksame Positionierung als attraktiver, inklusiver Arbeitgeber
  • Direkter Austausch mit motivierten Fach- und Arbeitskräften
  • Vernetzung mit anderen Unternehmen und Unterstützungsträgern

Veranstaltet wird die Jobmesse von dem Bezirk Mittelfranken und der Stadt Fürth.

Aktiv teilnehmen u.a. die Arbeitsagenturen, das ZBFS-Inklusionsamt und die EAA Mittelfranken.

Interessierte Arbeitgeber wenden sich bitte an Team46.Mfr@zbfs.bayern.de.

Informationen zur Förderung der Organisation bzw. Veranstaltung von inklusiven JobMessen finden Sie auf unseren Internetseiten unter: www.zbfs.bayern.de/inklusion/inklusionsamt/jobmessen


Inklusionsbetriebe in Unterfranken 

Teilnehmer des IB-Treffens mit den übergebenen SchildernUnterfränkische Inklusionsbetriebe halten Rückschau und planen für die Zukunft.
Beim kürzlichen Treffen der Inklusionsbetriebe in der Regionalstelle Unterfranken des ZBFS galt es zunächst Rückschau zu halten auf die Personalmesse, die man Mitte des Jahres organisierte, um gemeinsam die Durchführung und Ergebnisse zu reflektieren. Anschließend gab es aktuelle Fakten aus der Landschaft der Inklusionsbetriebe in Unterfranken, aber auch Zahlen aus Bayern und dem Bundesgebiet. Mit insgesamt 720 Beschäftigten hat man die zweitmeisten Arbeitsplätze dieser besonderen Betriebsformen in Bayern und im Bundesvergleich auch eine viel umfangreichere Betriebsgröße und Zahl an beschäftigen Menschen mit Schwerbehinderung.

Nach viel Zahlenmaterial und Statistiken wurde es dann so richtig handfest. Der Leiter des Inklusionsamtes in Unterfranken, Wolfgang Fella, übergab den 13 Inklusionsbetrieben in seiner Region neue Schilder, die für Außenstehende und Kunden signalisieren, dass es sich bei den verschiedenen Standorten und Produktionsstätten um offizielle vom ZBFS-Inklusionsamt geförderte Inklusionsbetriebe handelt.

Im letzten Teil des Treffens fand dann noch eine Abstimmung statt, welche Fortbildungsangebote es für die Anleiterinnen und Anleiter in den Betrieben im kommenden Jahr mit Unterstützung des Inklusionsamt geben soll. Gemeinsam wurden schließlich noch Überlegungen angestellt, wie man für die Zukunft weitere Fachkräfte gewinnen kann. Dabei kann auch ein verstärkter Social-Media-Auftritt helfen, der für 2026 weiterentwickelt werden soll.

Informationen zur Förderung von Inklusionsbetrieben finden Sie auf unseren Internetseiten unter: 
www.zbfs.bayern.de/inklusion/arbeitgeber/inklusionsbetriebe 


Raus aus der Schule, rein in den Job!

Frau May, Frau Hüttinger und Frau Greißl (v. l. n. r.) am gemeinsamen Stand des IFD, der EAA sowie des Inklusionsamts.

Für viele Jugendliche mit Behinderung ist das nicht so einfach, wie es klingt. Das muss aber nicht so sein. Wie gelingt der Einstieg ins Berufsleben? Zu dieser Frage fand im Autohaus Schragl in Mindelheim eine Informationsveranstaltung mit dem Thema „Azubis – Neue Wege, neue Chancen“ statt.

Auch das ZBFS-Inklusionsamt Schwaben war, vertreten durch dessen Leitung Frau Carmen Hüttinger, mit von der Partie. Auf dem Foto sehen Sie Frau Hüttinger (Mitte) mit Frau May vom IFD (links) und Frau Greißl von der EAA am gemeinsamen Stand. Fachleute verschiedener Institutionen stellten praxisnahe Wege und Fördermöglichkeiten für Jugendliche mit Einschränkungen vor. Besonders beeindruckend: Das generationenübergreifende Mentoring durch den Senior-Expert-Service hilft, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.

Die regionalen Unternehmen konnten durch diesen Austausch neue Kontakte knüpfen, Unsicherheiten abbauen und innovative Unterstützungsangebote kennenlernen. Die Veranstaltung zeigte deutlich, wie wertvoll starke Netzwerke vor Ort sind – Betriebe und Betroffene profitieren gleichermaßen! Ein gelungenes Beispiel für gelebte Inklusion, das Mut macht und zum Nachahmen einlädt.

 


Neue Ausgabe des ZB Digitalmagazins

Titelbild des DigitalmagazinsAusgabe 4/2025
Weiterbildung inklusive

Das ZB Digitalmagazin der Bundesarbeits­gemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) ist in der Ausgabe 4/2025 erschienen.

  • Titelthema: Weiterbildung inklusive
  • Arbeitsassistenz: Schlüssel zur Teilhabe am Arbeitsleben
  • Kfz-Umbauten: Selbstbestimmt mobil
  • Arbeitsmittel: Teilhabe durch Technik
  • Ein Fall für die EAA: Zweimal gut integriert 
  • Der Cartoon
  • News: Neues aus der Welt der beruflichen Teilhabe
  • Aktuelles Urteil: Kein Präventionsverfahren nötig
  • Aktuelles Urteil: Nachrücken in den Betriebsrat

Ausgabe 4/2025 lesen  

 



ZBFS-Inklusionsamt
Hegelstr. 2
95447 Bayreuth
ww.inklusionsamt.bayern.de