Newsletter - August 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Sommer-Ausgabe unseres Newsletters möchten wir Sie über folgende Neuigkeiten aus dem Bereich Inklusion im Arbeitsleben informieren.
 


Neue Broschüre der Reihe Arbeit:inklusiv!

Titelblatt der Broschüre "Die Kirche als Dienstgeber"
BIH

Die Kirche als Dienstgeber

Stand: April 2026

Das kirchliche Dienst- und Arbeitsrecht unterscheidet sich maßgeblich von den allgemeinen arbeitsrechtlichen Regelungen, da es im Selbstbestimmungsrecht der Kirchen liegt.

Diese Publikation beantwortet wichtige Fragen rund um das kirchliche Arbeitsrecht. Im Fokus stehen die Unterschiede zwischen katholischen und evangelischen Kirchenregelungen und die Besonderheiten, die sich in Bezug auf Menschen mit Schwerbehinderung in kirchlichen Organisationen ergeben.

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JobMesse in Fürth fand große Resonanz

Tafelanschrift zur Messe InkluJob
ZBFS

Erste inklusive JobMesse in Mittelfranken

Die InkluJob in Fürth sorgte für ein volles Haus im Sportpark Ronhof. 1550 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich bei 33 Ausstellern und 9 Beratungsstellen (darunter das ZBFS-Inklusionsamt) ausgiebig über das Thema Arbeit, Ausbildung, Einstellung und Beschäftigungssicherung zu informieren. Begrüßt wurden die Gäste von Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster, Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und dem Präsidenten des ZBFS, Dr. Norbert Kollmer. Sie hoben gemeinsam die Bedeutung des Themas für unsere Gesellschaft und insbesondere die gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben hervor.

Ob im Job-Speeddating, in den Workshops, an den Aussteller- und an den Beratungstischen – der Bedarf an Information war überall sichtbar. Besonders wertvoll waren jedoch die direkten persönlichen Gespräche, die die Arbeitssuchenden führen konnten und das offenkundige Interesse der Arbeitgeber. Neben DATEV, Siemens Energy und Adidas war auch das ZBFS als Arbeitgeber vertreten und informierte über die vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten in der Landesbehörde.

Große Beachtung fand auch das Bühnenprogramm, u.a. mit der Verleihung des IHK-Innovationspreises mit dem bekannten Fußballschiedsrichter Deniz Aytekin und das Panelgespräch, bei dem sich Holger Kiesel als Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, nochmal aus ganz eigener Sichtweise in das Thema Arbeit und Behinderung eingebracht hat.

Der Bezirk als Veranstalter konnte hier zusammen mit der Stadt Fürth, der IHK, der Arbeitsagentur, dem ZBFS-Inklusionsamt, den Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) und vielen weiteren Akteuren ein starkes Zeichen für unser Netzwerk für Menschen mit Behinderung in der Arbeit setzen.


Neuer Inklusionsbetrieb in Oberfranken

Ein Bild von Kaffee und Kuchen
KI generiert

Mama Ullis Café

Am 24. April 2026 eröffnete in Bad Rodach das inklusive Café „Mama Ullis“. Es ist der siebte Inklusionsbetrieb in Oberfranken.

Geschäftsführerin Carolin Stark-Bätz will mit diesem Café etwas besonderes aufbauen; einen Ort mit Seele, Persönlichkeit und echter Begegnung.

Hinter dem Café steht auch die Geschichte ihrer Mutter Ulrike Bätz, die mit ihren Ideen das Café inspiriert sowie den Namen gegeben hat und die eine leidenschaftliche Kuchenbäckerin ist.

Das oberfränkische Bad Rodach liegt 18 km von Coburg entfernt in der Grenzregion zu Thürigen am sogenannten Grünen Band, das aus dem ehemaligen Grenzgebiet zwischen West- und Ostdeutschland entstanden ist. Es wurde 1999 als staatliches Heilbad anerkannt und trägt seitdem den Zusatz "Bad".

Falls Sie im Sommerurlaub einen historischen Ort mit einer charmanten Altstadt aus gut erhaltenen Fachwerkshäusern besuchen und/oder auf den Spuren der deutsch-deutschen Geschichte wandern wollen, wäre das vielleicht ein passender Urlaubstipp.

Wer dazu auch noch gerne Kaffee und Kuchen in einem als Inklusionsbetrieb geführten Café genießen will, der findet unter mama-ullis.cafe weitere Informationen.

Inklusionsbetriebe sind rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Unternehmen oder unternehmensinterne Betriebe oder Abteilungen zur Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf besondere Schwierigkeiten stößt.

Das ZBFS-Inklusionsamt fördert Inklusionsbetriebe aus Mitteln der Ausgleichsabgabe. In Bayern gibt es 108 Inklusionsbetriebe mit insgesamt ca. 4000 Beschäftigten, davon sind rund 1800 Personen schwerbehindert.

Informationen zur Förderung von Inklusionsbetrieben finden Sie auf unseren Internetseiten unter Inklusion im Arbeitsleben > Arbeitgeber > Inklusionsbetriebe.


Bundesstatistik 2025 zu schwerbehinderten Menschen

Ein Bild mit 100 grauen Personen-Icons, die zu 9,4 % mit blauer Farbe gefüllt sind
KI generiert

7,8 Millionen Menschen in Deutschland sind schwerbehindert; das entspricht 9,4 % der Bevölkerung

  • Knapp die Hälfte der schwerbehinderten Menschen ist zwischen 55 und 74 Jahre alt, gut ein Drittel ist 75 Jahre und älter

  • 9 von 10 schweren Behinderungen sind durch eine Krankheit verursacht

  • Gut ein Fünftel der Schwerbehinderten hat mit einem GdB von 100 den höchsten Behinderungsgrad (Grafik)

Sehen Sie hierzu auch die Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 13. Juli 2026.

Detailierte Zahlen zur Verteilung nach Altersgruppen oder Geschlecht erhalten Sie in den Tabellen 22711 der Datenbank GENESIS-Online des Statistischen Bundesamtes.

Im Digitalmagazin Arbeit:inklusiv! informieren Sie die folgenden zwei Artikel zum Grad der Behinderung (GdB) und zum Antragsverfahren:

Unter www.zbfs.bayern.de finden Sie weiterführende Informationen und können den Antrag zur Feststellung einer Behinderung auch schnell und unkompliziert direkt online stellen.


Raus aus dem Alltag, rein ins Seminar!

Kursleiter und Teilnehmer in einer Schulungssituation
Robert Kneschke - stock.adobe.com

Die Vertrauenspersonen von Menschen mit Schwerbehinderung müssen in ihren Unternehmen vielfältige Herausforderungen bewältigen. Die Fortbildungen des ZBFS-Inklusionsamtes liefern die dafür notwendigen Kenntnisse.

Unsere Präsenzkurse bieten Ihnen einen wichtigen Mehrwert: Sie vertiefen nicht nur Ihr bereits vorhandenes Wissen. Durch den Austausch mit anderen Schwerbehindertenvertretungen erhalten Sie auch Impulse, die Sie in Ihrer betrieblichen Praxis voranbringen.

Wie wäre es zum Beispiel mit den folgenden Themen?

Es sind noch Plätze frei! Melden Sie sich über den jeweiligen Link direkt bei den Kursen an.

Unser gesamtes Kursangebot finden Sie unter www.kurse-inklusionsamt-bayern.de. Unsere Kurse sind kostenfrei, bei mehrtätigen Kursen fallen jedoch Kosten für Unterkunft und Verpflegung an.


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EAA München-Freising-Ingolstadt am 25. August 2026 als Online-Veranstaltung
Sprechstunde: Einfach Alles Ansprechen

EAA München-Freising-Ingolstadt am 22. September 2026 in München
Kaffee & Klarheit - Frühstücken. Vernetzen. Austauschen.

EAA Mittelfranken am 22. September 2026 in Nürnberg
11. Netzwerktreffen der betrieblichen Akteure in Mittelfranken

EAA München-Freising-Ingolstadt am 23. September als Online-Veranstaltung
Regionaler Austausch: Das Präventionsverfahren

EAA Mittelfranken am 23. September als Online-Veranstaltung
EAA Impuls: Inklusives Arbeiten in Mittelfranken - Unterstützung und Beratung

EAA Mittelfranken am 24. September 2026 als Online-Veranstaltung
EAA Impuls: Der besondere Kündigungsschutz

EAA München-Freising-Ingolstadt am 29. September 2026 als Online-Veranstaltung
Sprechstunde: Einfach Alles Ansprechen

EAA Schweinfurt am 29. September 2026 in Schweinfurt
Exoskelette & Fachkräftesicherung

EAA Oberbayern Südwest am 1. Oktober 2026 als Online-Veranstaltung
Rollen im BEM-Team – Zusammenarbeit, die wirkt!

EAA Würzburg am 1. Oktober 2026 als Online-Veranstaltung
Umgang mit Mitarbeitenden mit seelischen Belastungen

Genauere Informationen zu diesen Veranstaltungen und weitere Veranstaltungs­termine der EAA finden Sie unter www.eaa-bayern.de/termine.html.



Ihr
ZBFS-Inklusionsamt

Hegelstr. 2
95447 Bayreuth
www.inklusionsamt.bayern.de