Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)

Die Einrichtungen zur Teilhabe von schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben wie Berufsbildungswerke und Berufsförderungswerke, Werkstätten und Wohnstätten für behinderte Menschen und Blindenwerkstätten können Leistungen vom ZBFS-Inklusionsamt erhalten.

Es kann die Schaffung, Erweiterung, Modernisierung und Ausstattung von diesen Einrichtungen gefördert werden.

Die Rechtsgrundlage für die Leistungen an Einrichtungen ist
§ 30 Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV).

Sicherung der Arbeitsentgelte von Beschäftigten mit Behinderung 2021

Die COVID-19-Pandemie wirkt sich negativ auf die Arbeitsergebnisse der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und anderer Leistungsan­bieter im Sinne des § 60 SGB IX aus. Diese Arbeitsergebnisse stellen aber gemäß § 12 Werkstättenverordnung (WVO) die Grundlage der Arbeitsentgelte der im Arbeitsbereich beschäftigten Menschen mit Behinderung dar. Um Verdienstausfälle dieser Beschäftigten möglichst zu verhindern, hat der Bundesgesetzgeber den § 14 Abs. 1 SchwbAV rückwirkend zum 01.03.2020 um die Nr. 7 ergänzt und damit den Integrations-/Inklusionsämtern der Länder die Möglichkeit eröffnet, Leistungen an WfbM und andere Leistungsanbieter im Sinne des § 60 SGB IX zu erbringen, um pandemiebedingte Arbeitsentgelteinbußen der beschäftigten Menschen mit Behinderung im Arbeitsbereich auszugleichen.

Um die finanziellen Folgen der Corona-Krise im Bereich der Werkstattlöhne so gering wie möglich zu halten, hat Bayern bereits im Jahr 2020 mit den anderen Ländern und dem Bund eine Lösung auf den Weg gebracht. Dabei wurde der Anteil der Ausgleichsabgabe, den die Inklusionsämter an den Ausgleichsfonds abführen, für 2020 von 20 auf 10 Prozent reduziert. Mit den dadurch bei den Ländern verbliebenen zusätzlichen Mitteln erhielten diese die Möglichkeit, pandemiebedingte Entgelteinbußen der Werkstattbeschäftigten auszugleichen. Auch dieses Jahr hat der Bund den Ländern noch einmal 10 Prozent des ihm zustehenden Ausgleichsabgabeaufkommens zur Sicherung der Werkstattlöhne überlassen. Für 2021 stehen damit in Bayern 14,51 Millionen EUR zur Verfügung.

Bayern hat auch für 2021 Förderempfehlungen zur Verteilung dieser zusätzlich zur Verfügung stehenden Mittel vorgelegt. Danach kann jede Werkstatt grundsätzlich für jeden in einem Quartal durchgängig im Arbeitsbereich beschäftigten Menschen mit Behinderung pro Quartal eine Pauschale von maximal 113 EUR erhalten, wenn der Umsatz des Arbeitsbereichs der Werkstatt im jeweiligen Quartal pandemiebedingt um mindestens 15 Prozent gegenüber 2019 zurückgegangen ist. Die Gesamtförderung ist auf maximal 40 Prozent der Umsatzeinbußen der förderfähigen Quartale gedeckelt.

Die Leistung wird nach den folgenden Grundsätzen gewährt:
Grundsätze

Bitte beachten Sie die Fristen!
Die Leistung kann vom 01.01.2022 bis einschließlich 31.03.2022 beantragt werden.

Die Leistung kann mit folgenden Formularen beantragt werden:
Antragsformular 2021
Anlage 2021

Kontakt zu der Sicherung der Arbeitsentgelte
E-Mail: iv1@zbfs.bayern.de
Telefon: 0921 605-3808

 

Kontakt

Oberbayern

E-Mail: Team45.Obb@zbfs.bayern.de
Telefon: 089 18966-2541

Niederbayern

E-Mail: Team45.Ndb@zbfs.bayern.de
Telefon: 0941 7809-4724

Oberpfalz

E-Mail: Team45.Opf@zbfs.bayern.de
Telefon: 0941 7809-4724

Oberfranken

E-Mail: Team45.Ofr@zbfs.bayern.de
Telefon: 0941 7809-4724

Mittelfranken

E-Mail: Team46.Mfr@zbfs.bayern.de
Telefon: 0911 928-2541 oder -2543

Unterfranken

E-Mail: Team45.Ufr@zbfs.bayern.de
Telefon: 0931 4107-280

Schwaben

E-Mail: Team45.Schw@zbfs.bayern.de
Telefon: 0821 5709-3010


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