Bayerisches Krippengeld

Das Gesetz zur Einführung eines Bayerischen Krippengeldes wurde am 5. Dezember 2019 vom Bayerischen Landtag verabschiedet und ist zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten. Die Leistung wird ab diesem Zeitpunkt gewährt.

Aktuelle Informationen

Mitteilung Elternbeiträge Januar und Februar 2021

Sie beziehen bereits Krippengeld und haben ein Informationsschreiben erhalten, dass die Zahlung wegen der Übernahme der Beiträge gestoppt wurde?

Falls Sie uns mitteilen möchten, dass Sie tatsächlich weiterhin Beiträge tragen (z.B. wegen Notbetreuung) oder noch nicht wissen, ob die Beiträge übernommen werden, verwenden Sie bitte die Mitteilung Elternbeiträge Januar und Februar 2021. Ein neuer Antrag ist nicht erforderlich!

Mitteilung Elternbeitrag März 2021

Sie beziehen bereits Krippengeld und haben ein Informationsschreiben über die Fortführung des Beitragsersatzes für den Monat März erhalten?

Um mitzuteilen, dass Sie tatsächlich keinen Elternbeitrag für den Monat März getragen haben, verwenden Sie bitten die dem Informationsschreiben beigelegte Mitteilung. Das gleiche gilt, wenn von Ihnen für März nur verringerte Elternbeiträge zu tragen sind oder Sie noch nicht wissen, ob der Träger das Angebot des Freistaates annimmt.

Sollten Sie hingegen den Elternbeitrag für März 2021 in der bewilligten Höhe des Krippengeldes tatsächlich tragen, haben Sie bei Vorliegen der sonstigen Anspruchsvoraussetzungen einen Anspruch auf Krippengeld in der bewilligten Höhe. Für diesen Fall ist keine Mitteilung erforderlich.

Hintergrund:

Die Bayerische Staatsregierung hat entschieden, Eltern und Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflegestellen für die Monate Januar, Februar und März 2021 pauschal bei den Elternbeiträgen zu entlasten. Die Kosten hierfür tragen der Freistaat zu 70 Prozent und die Kommunen zu 30 Prozent.

Voraussetzung für den Beitragsersatz ist unter anderem, dass für Kinder, die die Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle an höchstens fünf Tagen im betreffenden Monat besucht haben oder besuchen, tatsächlich keine Elternbeiträge erhoben werden.

Der Beitragsersatz ist ein Angebot an die Träger der Kindertagesbetreuung. Den Trägern, die in den jeweiligen Monaten keine Elternbeiträge erheben bzw. eventuell gezahlte Beiträge rückabwickeln, werden die Elternbeiträge über Pauschalen ersetzt. Die Entscheidung, den Beitragsersatz in Anspruch zu nehmen, treffen die Träger der Einrichtungen bzw. die Kindertagespflegestellen.

Für das Krippengeld hat dies folgende Auswirkungen:

Eltern, die Elternbeiträge tatsächlich weiterhin tragen, – sei es, weil das Kind im Rahmen der sog. Notbetreuung im betreffenden Monat mehr als fünf Tage weiter betreut wird oder der Träger der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege das Angebot auf pauschalen Ersatz der Elternbeiträge nicht in Anspruch nimmt –  haben weiterhin einen Anspruch auf Krippengeld. Für Eltern, die aufgrund des Beitragsersatzes keine Elternbeiträge bezahlen, entfällt hingegen der Anspruch auf Krippengeld. Das ZBFS informiert alle Eltern, die Krippengeld beziehen, mit gesonderten Schreiben über das weitere Vorgehen.

Weitere aktuelle Informationen zum Coronavirus sind zu finden unter https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php.

Allgemeine Informationen

Kinder haben ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung und Betreuung in einer Kindertageseinrichtung oder in Kindertagespflege. Damit der Elternbeitrag keine Zugangshürde zur frühkindlichen Erziehung und Bildung darstellt und die Geltendmachung des Rechtsanspruchs des Kindes auf einen Betreuungsplatz nicht aus finanziellen Gründen scheitert, entlastet der Freistaat Bayern Eltern von Kindern ab dem zweiten Lebensjahr finanziell bei den Elternbeiträgen.

Bereits seit 1. April 2019 werden die Elternbeiträge für die gesamte Kindergartenzeit bis zur Einschulung mit 100 Euro pro Kind und Monat vom Freistaat Bayern bezuschusst. Die Auszahlung des Beitragszuschusses erfolgt im Rahmen der kindbezogenen Förderung nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) direkt an die Gemeinden. Ein Antrag der Eltern ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Beitragszuschuss für die gesamte Kindergartenzeit sind zu finden unter: https://www.stmas.bayern.de/kinderbetreuung/finanzierung/index.php.

Zusätzlich zum Beitragszuschuss für die gesamte Kindergartenzeit hat der Freistaat Bayern das Bayerische Krippengeld mit Wirkung zum 1. Januar 2020 eingeführt. Damit werden Eltern bereits ab dem ersten Geburtstag ihres Kindes mit monatlich bis zu 100 Euro pro Kind bei den Elternbeiträgen entlastet, wenn sie diese tatsächlich tragen. Das Leistungsende des Bayerischen Krippengeldes ist unmittelbar an den Beitragszuschuss für die gesamte Kindergartenzeit gekoppelt. Das Bayerische Krippengeld erhalten nur Eltern, deren Einkommen eine bestimmte haushaltsbezogene Einkommensgrenze nicht übersteigt. Neben den Eltern können auch Adoptionspflegeeltern und Pflegeeltern vom Krippengeld profitieren. Es setzt voraus, dass das Kind in einer nach dem BayKiBiG geförderten Einrichtung betreut wird oder für das Betreuungsverhältnis in Tagespflege eine Förderung nach dem BayKiBiG erfolgt.

Für die Gewährung ist ein Antrag erforderlich.

Serviceleistungen

  • Sie haben Fragen zum Krippengeld? Unter Häufige Fragen finden Sie wichtige Informationen und konkrete Antworten. Die Fragen sind nach Themen sortiert, so dass Sie schnell und unkompliziert die für Sie interessanten Antworten finden.
  • Ergänzend steht ein Servicetelefon unter 0931 32090929 zur Verfügung. Sie erreichen uns von Montag bis Donnerstag zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr, am Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr.