Impfschäden

Schutzimpfungen sind wichtige, vorbeugende medizinische Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten.  

Gegenwärtig gibt es keine Impfpflicht in Deutschland. Jedoch werden bestimmte Impfungen wie zum Beispiel gegen Masern, Mumps, Röteln, Keuchheusten und Kinderlähmung von den Gesundheitsbehörden öffentlich empfohlen. Entsprechend der Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 28.10.2020 werden die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfohlenen Schutzimpfungen und andere Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe für die dort genannten Personenkreise und Indikationen im Freistaat Bayern öffentlich empfohlen (§ 20 Abs. 3 IfSG). Die Krankenkassen übernehmen in der Regel auch die Kosten dieser Impfungen.

Menschen, die durch öffentlich empfohlene Impfungen gesundheitlich auf Dauer geschädigt werden, können Versorgung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) erhalten. Die Anspruchsgrundlagen sind in § 60 IfSG geregelt.

Welche Versorgungsleistungen in Betracht kommen, finden Sie unter dem Menüpunkt Leistungen.  

Wenden Sie sich mit Ihren Anliegen und Ihrem Antrag an Ihre Regionalstelle des ZBFS.