Ausbildung im Beamtenverhältnis

Das ZBFS bietet an verschiedenen Dienstorten eine duale Ausbildung bzw. ein duales Studium im Beamtenverhältnis an.

Im Bereich der allgemeinen Verwaltungstätigkeit (Fachbereich Sozialverwaltung) können Sie in unseren Regionalstellen

  • die zweijährige Ausbildung zur/zum Verwaltungswirt/in oder
  • das dreijährige Fachhochschulstudium zur/zum Diplom-Verwaltungswirt/in absolvieren.

Ausbildungsbehörden sind die ZBFS-Regionalstellen in Augsburg, Bayreuth, Landshut, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg.

In der Zentrale des ZBFS an unseren Dienstorten Bayreuth und München bieten wir außerdem im dualen Studium den Abschluss als Verwaltungsinformatiker/in (FH) an.

Nähere Informationen finden Sie unten.

Verwaltungswirt/in - 2. Qualifikationsebene

Einstellungsbehörde/Aufgaben

Einstellungsbehörden für die Ausbildung zur Verwaltungswirtin bzw. zum Verwaltungswirt sind die Regionalstellen des ZBFS.

Die Absolventen des mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienstes (2. Qualifikationsebene/QE) werden nach der Übernahme als Bearbeiterinnen/Bearbeiter in einem der vielfältigen Arbeitsbereiche des ZBFS eingesetzt (Näheres ist unter der Rubrik "Aufgaben" zu finden).

Einstellungsvoraussetzungen

  • Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union, charakterliche und gesundheitliche Eignung, Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung
  • mindestens qualifizierender Mittelschulabschluss, mittlere Reife oder ein vergleichbarer Schulabschluss
  • erfolgreiche Teilnahme am besonderen Auswahlverfahren für die Ausbildungsplätze in der öffentlichen Verwaltung des Bayerischen Landespersonalausschusses (Anmeldung regelmäßig bis Mitte Mai, schriftliche Prüfung im Juli; weitere Informationen unter www.lpa.bayern.de)
  • erfolgreiche Teilnahme am gesonderten Auswahlverfahren des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Ausbildung

Die zweijährige Ausbildung findet im Beamtenverhältnis auf Widerruf mit der Dienstbezeichnung Regierungssekretäranwärterin/Regierungssekretäranwärter statt und teilt sich in berufspraktische und fachtheoretische Abschnitte.

Rund 15 Monate werden die Regierungssekretäranwärter bei einer Regionalstelle des ZBFS ausgebildet und lernen hierbei alle Bereiche der Behörde kennen ("Ausbildung am Arbeitsplatz").

Die fachtheoretische Ausbildung (insgesamt etwa neun Monate) erfolgt in Fachlehrgängen an der Akademie der Sozialverwaltung in Wasserburg am Inn.

Ausbildungsschwerpunkte sind das Sozial-, Arbeits-, Verwaltungs-, Verfassungs- und Privatrecht sowie Verwaltungslehre einschließlich moderner Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite der Akademie der Sozialverwaltung (http://www.asov.bayern.de/).

Prüfung

Die Ausbildung wird abgeschlossen mit der Qualifikationsprüfung für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebenene.
Die bestandene Qualifikationsprüfung berechtigt dazu, die Berufsbezeichnung "Verwaltungswirtin"/"Verwaltungswirt" zu führen.

Besoldung/Berufsaussichten

Während der Ausbildungszeit erhalten die Regierungssekretäranwärter Bezüge in Höhe von derzeit 1.124,93 Euro monatlich (brutto). Verheiratete Anwärterinnen und Anwärter erhalten einen Zuschlag, ggfs. wird auch ein Zuschlag für Kinder gewährt. Daneben werden vermögenswirksame Leistungen und die jährliche Sonderzuwendung gewährt.
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erfolgt unter Berücksichtigung des Leistungsgrundsatzes sowie im Rahmen der vorhandenen Stellen und des jeweiligen Personalbedarfs die Ernennung zur Regierungssekretärin/zum Regierungssekretär (Besoldungsgruppe A 6). Die Bezüge betragen nach jetzigem Stand 2.235,56 Euro monatlich (brutto, ohne Zuschläge; als Beamtin/Beamter haben Sie keine Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen).
Beförderungsmöglichkeiten bestehen nach dem Leistungsprinzip bis zur Besoldungsgruppe A 9; bei entsprechenden Leistungen steht Ihnen auch die Qualifizierung für Ämter ab der Besoldungsgruppe A 10 offen.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Zentrum Bayern Familie und Soziales
Z-Team IX 2 - Personalmanagement
Kreuz 25
95445 Bayreuth
Tel. 0921 605-3125
E-Mail: personal@zbfs.bayern.de

Hier erfahren Sie auch, bei welchen Regionalstellen aktuell Regierungssekretäranwärterinnen und -anwärter eingestellt werden.

Flyer „für mich. für alle. Deine Zukunft in der bayerischen Sozialverwaltung“

Diplom-Verwaltungswirtin/in (FH) - 3. Qualifikationsebene

Einstellungsbehörde/Aufgaben

Einstellungsbehörden für die duale Ausbildung zur Diplom-Verwaltungswirtin (FH) bzw. zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) sind die Regionalstellen.

Die Absolventen des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes (3. QE) werden nach der Übernahme zunächst als Sachbearbeiterinnen/Sachbearbeiter in einem der vielfältigen Arbeitsbereiche des ZBFS eingesetzt (Näheres ist unter der Rubrik "Aufgaben" zu finden). Die spätere Übertragung von Führungsaufgaben ist möglich.

Einstellungsvoraussetzungen

  • Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union, charakterliche und gesundheitliche Eignung, Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung
  • Hochschulreife, Fachhochschulreife oder vergleichbarer Abschluss
  • erfolgreiche Teilnahme am besonderen Auswahlverfahren für die Ausbildungsplätze in der öffentlichen Verwaltung des Bayerischen Landespersonalausschusses (Anmeldung regelmäßig bis Anfang Juli, schriftliche Prüfung im Oktober; weitere Informationen unter www.lpa.bayern.de)
  • erfolgreiche Teilnahme am gesonderten Auswahlverfahren des  Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Ausbildung

Die dreijährige Ausbildung findet im Beamtenverhältnis auf Widerruf mit der Dienstbezeichnung Regierungsinspektoranwärterin/Regierungsinspektoranwärter statt und teilt sich in ein Fachstudium und ein berufspraktisches Studium.

Während des berufspraktischen Studiums (insgesamt rund 17 Monate) werden die Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter bei einer Regionalstelle des ZBFS ausgebildet und lernen hierbei alle Bereiche der Behörde kennen.

Das Fachstudium (insgesamt etwa 19 Monate, drei Studienabschnitte) erfolgt an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Fachbereich Sozialverwaltung, in Wasserburg am Inn.

Ausbildungsschwerpunkte sind das Sozial-, Arbeits-, Verfassungs-, Verwaltungs- und Privatrecht sowie Verwaltungslehre einschließlich moderner Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Fachbereich Sozialverwaltung (http://www.fhvr-soz.bayern.de/).
 

Prüfung

Das Studium wird abgeschlossen mit der Qualifikationsprüfung für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene.
Das Bestehen der Qualifikationsprüfung berechtigt dazu, den akademischen Grad "Diplom-Verwaltungswirtin (FH)"/"Diplom-Verwaltungswirt (FH)" zu führen.

Besoldung/Berufsaussichten

Während der Ausbildung erhalten die Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter derzeit Bezüge in Höhe von 1.178,85 Euro monatlich (brutto). Verheiratete und ältere Anwärter erhalten einen Zuschlag. Daneben werden vermögenswirksame Leistungen und die jährliche Sonderzuwendung gewährt.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erfolgt - unter Berücksichtigung des Leistungsgrundsatzes sowie im Rahmen der vorhandenen Stellen und des jeweiligen Personalbedarfs - die Ernennung zur Regierungsinspektorin/zum Regierungsinspektor (Besoldungsgruppe A 9). Die Bezüge betragen nach dem jetzigen Stand 2.510,89 Euro monatlich (brutto, ohne Zuschläge; Als Beamter haben Sie keine Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen).

Beförderungsmöglichkeiten bestehen nach dem Leistungsprinzip bis zur Besoldungsgruppe A 13; bei entsprechenden Leistungen steht Ihnen auch die Qualifizierung für Ämter ab der Besoldungsgruppe A 14 offen.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Zentrum Bayern Familie und Soziales
Z-Team IX 2 - Personalmanagement
Kreuz 25
95445 Bayreuth
Tel. 0921 605-3125
E-Mail: personal@zbfs.bayern.de

Hier erfahren Sie auch, bei welchen Regionalstellen aktuell Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter eingestellt werden.

Flyer „für mich. für alle. Deine Zukunft in der bayerischen Sozialverwaltung“

Diplom-Verwaltungsinformatiker/in (FH) - 3. Qualifikationsebene

Informatik studieren und gleichzeitig Geld verdienen?

Wir bieten eine duale Ausbildung zum/zur Diplom-Verwaltungsinformatiker/in (FH).

Einstellungsbehörde/Aufgaben

Einstellungsbehörde für die Ausbildung zur/zum Verwaltungsinformatiker/in (FH) ist die Zentrale des ZBFS an den Dienstorten München und Bayreuth.

Die Absolventen der Leistungslaufbahn Naturwissenschaft und Technik  (3. QE) werden nach der Übernahme im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration eingesetzt. Dort erwarten Sie interessante und anspruchsvolle Aufgaben in den Bereichen Anwendungsentwicklung, Netzwerkadministration und Projektmanagement.

Um die ständige Weiterentwicklung auf diesen Gebieten zu bewältigen, können Sie auf ein vielfältiges Fortbildungsangebot zurückgreifen.

Wenn Sie diese Herausforderungen suchen und gerne im Team arbeiten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage www.verwaltungsinformatiker.de.

Einstellungsvoraussetzungen

  • Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union, charakterliche und gesundheitliche Eignung, Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung
  • Abitur, Fachhochschulreife oder ein anerkannter gleichwertiger Bildungsstand
  • Durchschnittsnote von mindestens 3,0 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik
  • Erfolgreiche Teilnahme am zentralen Einstellungstest beim Bayerischen Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Die Tests für das Einstellungsjahr 2018 finden am
    9. Januar 2018 sowie am 22. März 2018 statt. Ihre Bewerbung muss spätestens sechs Wochen vor dem jeweiligen Termin beim Zentrum Bayern Familie und Soziales eingegangen sein. Eine separate Anmeldung zum Einstellungstest ist nicht erforderlich.

Fachhochschulstudium und praktische Ausbildung

Das Studium dauert drei Jahre. Dabei wechseln sich Semester an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof, sogenannte Teilabschnitte an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern - Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung (ebenfalls in Hof) - und berufspraktische Studienabschnitte in der Einstellungsbehörde ab.

Prüfung

Die Ausbildung wird abgeschlossen mit der Qualifikationsprüfung als Befähigungsnachweis für die Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik (Fachrichtung Verwaltungsinformatik).
Die bestandene Qualifikationsprüfung berechtigt dazu, die Berufsbezeichnung "Diplom-Verwaltungsinformatiker/in (FH)" zu führen. Der Abschluss berechtigt auch zum Zugang zu einem Master-Studiengang der Informatik an allgemeinen (Fach-)Hochschulen.

Besoldung/Berufsaussichten

Während der Studienzeit erhalten die Verwaltungsinformatikanwärterinnen und -anwärter Bezüge in Höhe von 1.213,85 Euro monatlich (brutto, ohne Zuschläge, als Beamter haben Sie keine Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen; Stand 1. Januar 2018). Daneben werden vermögenswirksame Leistungen und die jährliche Sonderzuwendung gewährt.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erfolgt unter Berücksichtigung des Leistungsgrundsatzes im Rahmen der vorhandenen Stellen und des jeweiligen Personalbedarfs die Ernennung zur Technischen Oberinspektorin/zum Technischen Oberinspektor (Besoldungsgruppe A 10). Die Bezüge betragen 2.752,01 Euro monatlich (brutto, ohne Zuschläge, als Beamter haben Sie keine Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen; Stand 1. Januar 2018).

Beförderungsmöglichkeiten bestehen nach dem Leistungsprinzip bis zur Besoldungsgruppe A 13; bei besonderer Qualifikation auch höher.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Zentrum Bayern Familie und Soziales
Z-Team IX 2 - Personalmanagement
Kreuz 25
95445 Bayreuth
Tel. 0921 605-3125
E-Mail: personal@zbfs.bayern.de

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Wir sind seit 2008 mit dem audit berufundfamilie zertifiziert. Unser Ziel ist, die Arbeitsumgebung beständig familienfreundlicher, behindertengerechter und gesundheitserhaltend zu gestalten.