Angehörigenarbeit und niedrigschwellige Betreuungsangebote

Angehörigenarbeit

Bereits seit vielen Jahren fördert die Bayerische Staatsregierung im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel Träger, die in Form einer Fachstelle für pflegende Angehörige die psychosoziale Beratung pflegender Angehöriger in ihrem Einzugsbereich sicherstellen. Durch die entsprechende Beratung, begleitende Unterstützung und Entlastung der pflegenden Angehörigen soll deren Pflegebereitschaft und -fähigkeit erhalten werden. Die Förderpauschale beträgt für eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft bis zu 17.000 Euro jährlich.

Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen können Sie der Richtlinie für die Förderung im "Bayerischen Netzwerk Pflege" entnehmen.

Eine Liste der Fachstellen für pflegende Angehörige in Bayern finden Sie auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Niedrigschwellige Betreuungsangebote

Das ZBFS ist auch zuständiger Ansprechpartner wenn es um die Anerkennung und Förderung niedrigschwelliger Betreuungsangebote nach § 45b Absatz 1 Satz 6 Nummer 4, § 45c Sozialgesetzbuch Elftes Buch (SGB XI) i. V. m. §§ 80 ff. der Verordnung zur Ausführung der Sozialgesetze (AVSG) geht. Durch diese Angebote soll ein zusätzliches Leistungsangebot für Pflegebedürftige mit einem erheblichen allgemeinen Betreuungsbedarf geschaffen werden. Ziel ist es dabei, bessere Kontaktmöglichkeiten für Menschen mit Demenz, einer psychischen Erkrankung oder einer geistigen Behinderung zu ermöglichen und auch Möglichkeiten der Entlastung pflegender Angehöriger zu schaffen. Gefördert werden vorrangig Personal- und Sachkosten, die durch das Anbieten von Betreuungsgruppen, von qualitätsgesicherter Tagesbetreuung in Privathaushalten und von Angehörigengruppen entstehen, sowie die Aufwendungen die durch die Koordination und Leitung eines ehrenamtlichen Helferkreises anfallen. Auch Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen in diesen Bereichen können bezuschusst werden.

Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen können Sie der Verordnung zur Ausführung der Sozialgesetze (AVSG) entnehmen.

Eine Übersicht über die anerkannten und/ oder der geförderten niedrigschwelligen Betreuungsangebote sowie der Angehörigengruppen in Bayern und weitere Informationen zum Thema finden Sie auf den Internetseiten des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

Die Agentur zum Auf- und Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote informiert pflegende Angehörige, Ehrenamtliche und Träger rund um das Thema niedrigschwellige Betreuungsangebote. Die Agentur hat die Aufgabe den Ausbau von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten in Bayern zu begleiten.

Formulare

Anerkennung

Wichtiger Hinweis:
Ab 01.01.2017 benötigen auch zugelassene Pflegedienste eine Anerkennung des ZBFS um Angebote zur Unterstützung im Alltag mit der Pflegekasse abrechnen zu können.

 

Antrag Förderung

Verwendungsnachweis

Einschlägige Anlagen für Antrag oder Verwendungsnachweis

Ansprechpartner

Hilfe und Auskunft bei Fragen zur Förderung der Angehörigenarbeit sowie zur Förderung und Anerkennung niedrigschwelliger Betreuungsangebote erhalten Sie unter folgenden Kontaktdaten:

Mittelfranken ohne Stadt und Landkreis Ansbach und Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen:
Telefon: 0921 605-3310

Stadt und Landkreis Ansbach und Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen:
Telefon: 0921 605-3641

Niederbayern:
Telefon: 0921 605-3632

Oberbayern ohne Stadt und Landkreis München:
Telefon: 0921 605-3641

Stadt und Landkreis München:
Telefon: 0921 605-3340

Oberfranken:
Telefon: 0921 605-3634

Oberpfalz:
Telefon: 0921 605-3632

Schwaben:
Telefon: 0921 605-3637

Unterfranken:
Telefon: 0921 605-3634

E-Mail: Senioren-und-Pflege@zbfs.bayern.de

Anschrift: Zentrum Bayern Familie und Soziales, Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth